Herzliche Einladung

Zum 4. Mal  begeht Teltow-Fläming den "Tag der Toleranz" mit einem breit angelegten Programm. Zum Aktionstag lädt die Partnerschaft für Demokratie/LAP Teltow-Fläming und ein Bündnis von Netzwerkpartnern und Kulturinitiativen nach Baruth ein.Das Programm richtet sich an alle Altersgruppen und findet im Alten Schloss Baruth statt:

- Kunst

- Bilder aus der Mongolei

- Kochworkshops mit Spezialitäten aus aller Welt

- Kindertheater mit dem Theatro Baraonda „Pinocchio will nicht“

- Live-Auftritt der Rapperband InSpire (Ludwigsfelde/Trebbin & Berlin)

- Live-Auftritt der Band  Rabajah, Gewinnerin des local hero awards 2014.

Im Alten Schloss Baruth beginnt die Veranstaltung um 13.00 Uhr mit der Begrüßung durch einen Vertreter des Landkreises und schließt zum Abend mit einem Auftritt  der Berliner Band Rabajah, Teil der Veranstaltung wird auch die Preisverleihung für den  Kunstwettbewerb "einfach anders" sein, zu dem bis September Beiträge eingereicht werden konnten und der vom Verein Schule und Freizeit Baruth ausgelobt wurde. Kinder dürfen gespannt sein, welche Abenteuer Pinocchio in der Aufführung des "Teatro Baraonda" im Schlosskeller erlebt. Geplant sind zudem Workshops in den Räumen und in der Küche des Alten Schlosses.

 
Baruth: Tag der Toleranz
14. Oktober 2017
13.00 - 21.00 Uhr
Ort: Altes Schloss Baruth
Hauptstraße 40, 15837 Baruth

Ich freue mich auf Ihr / Euer Kommen.

Bitte beachten: die B 96 ist ab dem 09.10. zwischen Neuhof und Baruth gesperrt, da eine Brücke (ICE Strecke Berlin-Dresden) gebaut wird. Umleitung ist ausgeschildert und im Anhang.

Herzliche Grüße 

Christiane Witt

Landkreis Teltow-Fläming

Kreisverwaltung /Bereich Landrätin

Gleichstellungs- u. Integrationsbeauftragte

Büro für Chancengleichheit und Integration

Am Nuthefließ 2

Tel:   03371 608-1085

Fax:  03371 608-9000

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Homepage: www.teltow-flaeming.de

 

 

8. Bürgerstammtisch: Wir sind alle anders! Wir sind alle gleich!

Was ist typisch deutsch? Was sind unsere Werte?

 

In den vergangenen sieben Bürgerstammtischen haben wir über Flüchtlinge, Sicherheit, Zukunftsperspektiven, Kosten und Gewinne und den öffentlichen Nahverkehr mit Landtags- und Kreistagspolitikerinnen sowie Verwaltungsfachleuten, Polizisten und anderen Experten gesprochen. Am 8. Dezember 2016 geht es beim nunmehr 8. Bürgerstammtisch des Zossener Netzwerks für Demokratie und Menschlichkeit um Fragen wie: was ist deutsch an unserer Kultur, unserer Technik, unseren Häusern oder unserem Essen, kurz an unserem Leben? Welche Werte wollen wir leben, vermitteln und erhalten? Was ist uns sonst wichtig für unsere Gesellschaft und unser Privatleben? Zu Gast sind am kommenden Donnerstag im Bücherstall der Wünsdorfer Bücherstadt, Gutenbergstr. 5 die Integrationsbeauftragte und Landtagsabgeordnete Ursula Nonnemacher (Grüne/Bündnis 90) und Ingo Senftleben, Fraktionsvorsitzender der CDU im Landtag.

Wir wollen uns mit Ihnen und unseren beiden Gästen darüber unterhalten, was das ist - deutsch sein.

Bedeutet es vielleicht, die Vielfalt und Lebendigkeit unserer Sprache bekämpfen? Wollen wir alle Fremdwörter und Ausdrücke in unserem heutigen Sprachgebrauch ausmerzen? Viele Fremdwörter wie Rendevouz, Portmonnaie, studieren, Demokratie, Politik, Universität, Ketchup oder Party sind leicht zu erkennen. Wollen wir wirklich auf sie und das, was sie darstellen, verzichten? Die ersten drei Wörter kamen aus dem Französischen zu uns, die folgenden zwei aus dem Griechischen, Universität aus dem Lateinischen, Party aus dem Englischen, aber Ketchup ist wider Erwarten kein amerikanisches, sondern vermutlich ein chinesisches Dialektwort.

Und was ist mit jenen Wörtern, die wir nicht mehr als Fremdlinge bei uns ausmachen können wie Paradies, Tarif, Ziffer, Algebra, absurd, korrupt, Idiot, Scheck, Kanu, Tabu, Kaffee, Tee, Schule, Strolch oder Seide? Sie sind aus wenigstens zehn verschiedenen Sprachen oder Dialekten oft auf verschlungenen Pfaden durch die Welt gewandert, ehe sie bei uns, mitunter in verunstalteter Form, heimisch geworden sind.

Als 1994 der französische Kultusminister ein Gesetz zum Schutz der französischen Sprache erließ, wanderten ausländische Unternehmen so spürbar aus Frankreich ab, dass das Gesetz zurückgezogen worden ist. Aber fühlen wir uns durch fremde Wörter in unserer Sprache wirklich so bedroht, dass wir auch nach einem solchen Schutzgesetz rufen sollten? Oder ist es nicht vielmehr cool, mit einem Smartphone oder IPad unterwegs zu sein, einen Toyota zu fahren oder Reis, Kartoffeln, Pasta oder Couscous zum Mittagessen zu kochen?

Wie sieht es neben der deutschen Sprache mit der deutschen Kultur aus? Was sagen wir zu Schriftstellern, Komponisten, Malern oder Architekten, die von anderen Literaturen, Musik- und Kunstformen oder Bauweisen in Europa, Afrika, Asien oder Amerika gelernt und uns bereichert haben? Wollen wir auf Goethes West-Östlichen Diwan verzichten, weil er den persischen Dichter Hafez imitierte? Ist uns das Adagio oder Allegro in der Musik Beethovens oder Mendelsohn-Bartholdis über, weil es italienischer Herkunft ist? Wollen wir auf die Gitarre verzichten, weil sie durch die Hände muslimischer Musiker gegangen ist?

Oder geht es um all das gar nicht bei den Rufen nach einer deutschen Leitkultur? Sind solche Forderungen eher ein Ausdruck unserer historischen und kulturellen Unwissenheit? Geht es uns nicht um die uns oft fremde eigene Kultur, sondern wollen wir eher Menschen aus der Fremde ausgrenzen?

Wir laden Sie herzlich ein, mit den LandtagspolitikerInnen zu diskutieren, Ihre Fragen an sie zu stellen und Ihre Meinungen kund zu tun.

Ort: Bücherstall, Bücherstadt Wünsdorf, Gutenbergstr. 5

Zeit: 19.15-21:15 Uhr

                                                                                  Sonja Brentjes

 

 

 

Eröffnung der Ausstellungsserie "Kunst kennt keine Grenzen"

 

Am 27. August 2016 findet in der Ev. Kirche St. Marien, Dahme/Mark, Geschwister-Scholl-Straße die Eröffnung der Ausstellung "Kunst kennt keine Grenzen" statt. Die muslimische deutsch-iranische Künstlerin Kirsten Roya Azal stellt unter dem Thema "Erkundung von Natur und Mystik" 15 ihrer Werke aus, die Fotografie, Malerei und Computerarbeiten in brillanter Farbigkeit und Formgebung miteinander vereinen.

In Kooperation mit dem Netzwerk Demokratie und Menschlichkeit, der Arbeitsgruppe Kultur des Runden Tischs Flüchtlingshilfe Zossen und der BAZ (Bildung, Aufklärung, Zossen) wird diese Ausstellung bis zum 11. September 2016 zu sehen sein.

Um 16:00 Uhr wird Pfr. C. Rostalsky die Ausstellung eröffnen. Danach stellt die Künstlerin ihre Werke kurz vor, Bei einem kleinen Imbiss können sich dann die Besucher und Besucherinnen der Ausstellung mit Frau Azal über die Werke unterhalten.

Wir bedanken uns beim Lokalen Aktionsplan Teltow-Fläming für die Möglichkeit diese Ausstellung in Dahme präsentieren zu können.

 

Für den GKR Dahme

C. Rostalsky; Pfr.

 

 

Öffnungszeiten von St. Marien:

Mo – Sa               10°° - 17°° Uhr

So                       12°° - 17°° Uhr

 

Veröffentlicht am 29.08.2016

Ausstellung, Erkundung von Natur & Mystik, von Kirsten Roya Azal

 

Kunst kennt keine Grenzen: Ausstellungseröffnung in Zossen. Die erste Ausstellung in unserer neuen Serie "Kunst kennt keine Grenzen", die die AG Kultur des Runden Tischs Flüchtlingshilfe und das Netzwerk ins Leben gerufen haben, wurde mit Werken von Kirsten Roya Azal am 22. Juli 2016 im Hotel Weisser Schwan eröffnet. Die ausgestellten Arbeiten erkunden Farbe, Form und Licht. Anschließend gab es eine Grillparty. Zu Gast war auch Lars Wendland aus Brieskow-Finkenheerd. Mit ihm gemeinsam wurde das Zossener Netzwerk für Demokratie und Menschlichkeit am 04.07.2016 von Ministerpräsident Dietmar Woidke mit dem "Band für Mut und Verständigung" ausgezeichnet. Lars Wendland war im Februar 2016 zwei Wochen lang ehrenamtlich tätig bei der privaten deutschen Flüchtlingsinitiative "Sea Watch". Er gehörte zur vierköpfigen Crew aus Seeleuten und Medizinern auf einem Schnellboot, das zwischen der griechischen Insel Lesbos und der türkischen Küste pendelt und Flüchtlingen hilft. Über diese Erfahrungen berichtete er in Zossen.